NPD Ingolstadt

17.03.2021

Lesezeit: etwa 5 Minuten

Wahlpolitisches Stockholm-Syndrom

Axel Michaelis

Ein in vielerlei Hinsicht ermattetes Volk in einem zutiefst gespaltenen Land soll in diesem Jahr einen neuen Bundestag wählen. Drei Landtagswahlen sind dem zeitnah vorangestellt, am vergangenen Sonntag in Baden-Württemberg sowie Rheinland-Pfalz und im Juni in Sachsen-Anhalt. Die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus, die Neuwahl nach dem Merkel-Ramelow-Skandal in Thüringen und die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern finden gleichzeitig zur Bundestagswahl am 26. September statt. Die Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz dürften einen Ausblick auf das gewähren, was diesem Land im Herbst blüht, denn die Landtagswahl im mit 2,2 Millionen Einwohnern kleinen und weitgehend ethnisch homogenen Sachsen-Anhalt ist wenig vergleichbar mit den großen Bundesländern im Westen und Süden, welche die Wahlen entscheiden.

EZB-Zinsplanwirtschaft

Wie ist die Lage? Jahrzehntelang galt Wohlstand als der Kitt, der dieses Land zusammenhält, wobei die Masse der wirtschaftlichen Leistungsträger dem Irrtum verfiel, zu glauben, dies der Politik von CDU/CSU zu verdanken. Deshalb hat dieses Klientel auch bei den Wahlentscheidungen des letzten Jahrzehnts zähneknirschend über die zahlreichen verheerenden wirtschaftspolitischen Fehlentscheidungenhinweggesehen, als die zu nennen wären: die katastrophalen Auswirkungen einer verkorksten „Energiewende“, die diesen Namen nicht verdient, oder die von der Bundesregierung geduldete Nullzinsplanwirtschaft der Europäischen Zentralbank oder die unbegrenzte „Rettung“ von Pleitestaaten und Pleitebanken im Gefolge der Eurokrise usw. Menschen, die durchaus noch zum Wohlstand in Deutschland beitragen ketten sich teilweise in geradezu sklavischer Abhängigkeit an die Union, einzig nach dem Prinzip Hoffnung. Man kann nicht zu Unrecht von einem politischen „Stockholm-Syndrom“ sprechen, sprich der Anhänglichkeit der Geisel mit dem Geiselnehmer. Im Grunde ist es aber sogar noch schlimmer. Das sogenannte Bürgertum als traditionelle Stütze der Union, verläßt in Scharen die Fahne und läuft zum einstmals politischen Gegner über. Anders sind die Wahlergebnisse in Baden-Württemberg nicht zu deuten. Wer heute noch Union wählt, tut dies aus Tradition, aus Treue, aus gesellschaftlichen oder (persönlichen) wirtschaftlichen Erwägungen oder aus schlichter Verkennung der politischen Verfassung der Union.

Sozi-Betonköpfe fern der Arbeiterschaft

Die SPD wiederum hat sich zu einer linkssozialistischen Sekte entwickelt, dessen Funktionärskorps sich nur noch graduell von der SED-Nachfolgerin „Die Linke“ unterscheidet. Mit Olaf Scholz hat sie einen der wenigen Apparatschiks, den auch noch ein Hamburger Kaufmann wählen würde, als Kanzlerkandidat nach vorne geschoben. Die Partei führen Betonköpfe, die keinerlei Zugang mehr zum ehemals sozialdemokratischen Milieu haben. Welchen Stahlarbeiteraus dem Herz der deutschen Arbeiterschaft, dem Ruhrgebiet, könnte wohl die SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken erreichen, die von Physiognomie, Habitus und Aussage her eher einer Kantinen-Vorsteherin eines bolschewistischen Arbeitslagers gleicht, oder ihr Co-Genosse Norbert Walter-Borjans, der den Prototyp eines weltfremden kommunistischen Funktionärs abbildet, der gewöhnlich von wirklicher harter Arbeit nichts versteht. Die Wählerschaft der Sozialdemokraten rekrutiert sich in ihrer Mehrheit aus der Corona-Risikogruppe jenseits der siebzig Jahre. Ihr Absturz bei den meisten Wahlen ist das Ergebnis aus der Demographie einstiger SPD-Wähler und dem Verlust der klassischen Arbeitermilieus. Bergbau, Textil- und Porzellanindustrie, Stahlwerker etc. sind auf dem Rückzug.

Lebenslügen als grünes Erfolgsmodell

Der Arbeiter in der Automobilindustrie empfindet sich weniger als Teil des traditionellen Arbeitermilieus, sondern mehr als Teil der Mittelklasse. Dieses Klientel spürt aber, daß ihnen die Linken (Grüne, SPD, Linkspartei) nicht nur einen immer größeren Teil ihres Lohnes über Steuern und Abgaben nehmen wollen, sondern auch ihre Arbeitsplätze gefährden, von ihrer Arbeitsehre als Avantgarde der Wertschöpfung in unserem Land ganz zu schweigen. Bedauerlicherweise haben die Grünenperspektivisch tatsächlich nicht die schlechtesten Chancen, machtpolitisch relevante Mehrheiten in diesem Land zu generieren, allein schon über ihre ideologische Vorherrschaft im politisch-medialen Komplex. Die Wähler der Grünen rekrutieren sich im wesentlich aus folgenden Gruppen. Zunächst sind dies die Überreste der 68er-Generation und der von ihr geprägten Geistesverwandten. Hinzu kommen leistungsunwillige Hedonisten sowie wohlstandsmüde Menschen, die in der Marktwirtschaft den Feind ihres Charakters sehen. Dann sind es große Teile der jüngeren Generation, die verhängnisvollerweise in erschreckendem Ausmaß als zunehmend lebensuntüchtig angesehen werden kann. Diese Wählergruppe ist infantil genug, zu glauben, daß mit der De-Industrialisierung Deutschlands die Welt gerettet werden könne, sei es, durch die magische Senkung der Weltdurchschnittstemperatur oder der Errettung von Milliarden Menschen aus angeblichem sozialen Elend.

Linksruck der Union

Hinzu kommt ein immer größer werdender Anteil von Menschen, die in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft und mithin das Wahlrecht erhalten haben. Diese werden – sofern sie an Wahlen teilnehmen – vorwiegend den rotgrünlinken Parteien als deren Interessenvertreter nutzen. Keine guten Aussichten also für die Unionsparteien, welche diesen Trend allerdings schon vor vielen Jahren erkennen konnten, weil sie in den Großstädten von den dortigen vorherrschenden Milieus bereits seit Langem immer weniger gewählt wurden. In Folge unternahm die Union– anstatt gestaltungspolitisch zu kämpfen - insgesamt einen politischen Ruck nach linksrotgrün, in der Hoffnung, daß wenigstens eine ihr immer noch zugeschriebene angebliche Wirtschafts- und Ordnungskompetenz ausreicht, die Macht zu sichern. Denn um nichts anderes als Machterhalt um des Machterhalts Willen geht es mittlerweile den Söders, Laschets und Brinkhaus. Das Ergebnis dieses Experiments kann man an den gewonnenen bzw. nicht gewonnenen Stimmkreisen in Baden-Württemberg erkennen.

Nationale Netzwerke bilden

Wer glaubt, mit gewaltigen Schulden, mit unbegrenztem Gelddrucken bei gleichzeitigen Nullzinsen, mit physikalischen Unmöglichkeiten, wie der Versorgung eines Industrielandes mit Solar- und Windstrom, mit einer unbegrenzten millionenfachen Einwanderung Geringqualifizierter, zuweilen gar Analphabeten, und deren lebenslanger Alimentierung, mit gemeinschaftszersetzenden Partikularidentitäten auch noch für die abgefahrenste sexuelle Minderheit, mit Umverteilungs- und Enteignungsplänen dieses Land lebenswert erhalten zu können, der glaubt vermutlich auch an die eierlegende Wollmilchsau. Es ist jedoch nur eine Frage der Zeit, bis dieser Wahnsinn an seine Grenzen gerät, wobei dann das Erwachen mehr als nur ernüchterndsein könnte, um nicht zu sagen grauenhaft. Bis dahin sollten die vernünftig und normal gebliebenen Deutschen, die auch solche bleiben wollen zueinander finden, um Netzwerke zu bilden. Um solcherart gemeinschaftsbildende Lagerfeuer wird sich der Funke nationaldemokratischer Freiheit entzünden, nicht allein an Wahlurnen.

Die wichtigste Wahl ist die der richtigen Gemeinschaft – deshalb NPD-Mitglied werden!

 

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